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Vollständige Version anzeigen : Evangelina Carrozzo


Cannibal
16.05.2006, 12:44
Einfach eine kleine Hommage an diese hübsche Sambakönigin, die sich halbnackt vor dutzenden Staatschefs gegen die Umweltverschmutzung durch Papierfabriken einsetzte.

- Der Kurier hat dazu ein paar gute Bilder: http://www.kurier.at/nachrichten/ausland/7530.php (Bildgalerie) :homer: ;)

- http://derstandard.at/?url=/?id=2445341

-http://laopinionderaydigon.blogspot.com/2006/05/lindo-bikinazo-de-evangelina-carrozzo.html

Grent
16.05.2006, 13:03
Dem Blair scheint die äußerst gut zu gefallen. :p

Edit: Nicht nur dem Blair - die ganzen Männer gaffen und grinsen. :)

Herrlich. Schade, dass wir wohl nie erfahren werden, was die Politiker sich da alles schmutziges zu geflüstert haben. ;)

Hannes
16.05.2006, 16:15
ja, da tät ich auch zum protest aufrufen ;)
aber normalerweise verbind ich mit demos nur deppate, rastazopftragende, pseudointellektuelle jung-grüne

sAik0
16.05.2006, 19:40
ja, da tät ich auch zum protest aufrufen ;)
aber normalerweise verbind ich mit demos nur deppate, rastazopftragende, pseudointellektuelle jung-grüne

:rofl:


Herrlich. Schade, dass wir wohl nie erfahren werden, was die Politiker sich da alles schmutziges zu geflüstert haben.


"Nice boobs!". In dem Fall kann man glaub ich sogar von Standbildern Lippen lesen :D

Cannibal
16.05.2006, 20:17
Oder auch: ein extrem Wortgewandter Blair:

"The next one to be on the 'Blair bitch project'. Harhar"...:rolleyes:..;)

florianklachl
16.05.2006, 20:36
The next one to be on the 'Blair bitch projectsehr geiler wortwitz! :D

ich find aber, dass greenpeace mit dem anliegen, für das sie da demonstrieren, absolut recht hat. was sich manche konzerne in südamerika erlauben, ist, wenn man es genau betracht, echt eine absolute frechheit. schade halt, dass sich die umweltorganisationen dann mit aktionen wie letztens gegen tempo160 oder die angstkampagne gegen gentech etc im inland wieder lächerlich machen.

Brett
16.05.2006, 22:01
mit aktionen wie letztens gegen tempo160 oder die angstkampagne gegen gentech etc im inland wieder lächerlich machen.

Sag ich auch. Das ist echt das allerschädlichste für Umweltschutz-Propagandaarbeit. Am schlimmsten sind aber diese schwachsinnigen Tierschützer ( :cat: ). Da wird dann einfach alles Themenverwandte nicht mehr so ernst genommen.

Und dann gibts noch das Trend-Problem, dem sich Aktivisten stellen müssen. Aber immerhin, mit Titten und Ärschen gehts.

Ich weiß übrigens nicht, ob Staatschefs immer so dastehen, aber die Herren in der ersten Reihe halten alle mit überkreuzten Händen ihre Genitalien bedeckt. "Bloß nicht mir! Zu hülf." Bis auf den einen alten Sack, dem eh schon alles wurscht is ;-) (kA, wer des is).

Brett
16.05.2006, 22:03
pseudointellektuelle

Ha, wenns das nur wären...

Die am Podium sind vllt. pseudointellektuell. Die, die rumlatschen und brüllen haben glaub ich noch nicht einmal Pseudointellekt in sich.

elfride
17.05.2006, 08:11
ich bin auch schon oft auf demos rumgelatscht, wenn auch nicht für greenpeace
und ich nehm für mich in anspruch weder deppert noch rastazopftragend noch ein pseudointellektueller jung-grüner zu sein

und wenns ihr nicht, die wie ihr meint depperten ghabt hätts, dann gäbs jetzt in ungefähr 20-30 Kilometer Luftlinie von euch entfernt eine kleines feines Atomkraftwerk

und die kampagne gegen 160 hab ich als sehr gelungen empfunden

zobi
17.05.2006, 08:34
oi....




Ich find das eh voll ok wenn man das aus Überzeugung macht, aber genau dieser "Trend" bringt die ganze Sache halt ein bissl ins negative/Rastaimage.
Und dass nicht alle Demos gegen Atomkraftwerke sind ist glaub ich auch klar, wie gesagt, letztens haben die Grünen bei mir in der Nähe vor einer Kirche 200 Holzkreuze aufgestellt auf denen gestanden ist "Ein unbekanntes Feinstaubopfer". Und da vergehts mir schon ganz. Da kommts mir vor als ob manche Leute einfach nur einen Grund suchen um an die frische Luft zu kommen.

Grent
17.05.2006, 09:39
Also westliche Atomenergie ist äußerst sauber.
Nur weils die Kommunisten nicht drauf haben ...

Hannes
17.05.2006, 13:10
Na mir gehts wirklich um den deppaten Trend "gegen alles zu sein". Ich hab nichts gegen Demonstrationen und Demonstranten und zudem war mein Statement ja wohl eindeutig als Scherz zu verstehen. Aber es gibt genug Leute die zu Demos gehen, nur um zu Demos zu gehen und ich merk das vor allem bei den extremen Linken. Hauptsach protestieren, wurscht ob man weiß, um was es geht, oder ned. Und sowas speibt mich extrem an.
Das sind mir dann die liebsten, mim Che Guevara Shirt.........
Wenn man demonstriert, dann mit Sinn dahinter, das wollt ich sagen. Weil wegen genau diesen Leuten nimmt man schnell eine ganze Demo nicht mehr ernst. Das Recht, den Mund aufzumachen, verkommt halt leicht zum billigen Entertainment in Jugendkreisen hab ich so das Gefühl.

florianklachl
17.05.2006, 13:33
@elfride: ich bin an sich auch gegen tempo160, nur ist dieses thema imho im vgl zb zu den geschichten in südamerika eine lappalie. da fragt man sich dann halt, ob greenpeace auch wirklich die prioritäten richtig setzen kann und seine ressourcen dann auch entsprechend einsetzt.

und gerade die kampagne gegen 160 an sich hab ich überhaupt nicht gelungen gefunden. wenn man einfach nur die straße blockiert, bewirkt man im meinungsbildungsprozess genau das gegenteil dessen, was man erreichen will: die autofahrer, die stundenlang im stau stehen müssen, sind extremst angefressen. für die ist greenpeace jetzt sicher unten durch.
außerdem muss sich die umweltorganisation jetzt den vorwurf gefallen lassen, die verkehrssicherheit mit ihren aktionen mehr beeinträchtigt zu haben, als dies vmtl. mit tempo 160 der fall sein wird.
greenpeace ist ja sonst sehr kreativ, drum versteh ich echt nicht, warum ihnen da nichts besseres eingefallen ist.

über zwentendorf könnt ich dir ein paar interessante geschichten schreiben. ich erzähl es dir besser aber einmal so, weil über das forum wär mir jetzt zu umständlich.
siehe aber http://oatz.selfhost.de/forum/showpost.php?p=23061&postcount=81

wiesl
17.05.2006, 15:18
das ist weltpolitisch gesehn auch ein ganz schöner knalleffekt, wenn sich venezuela mit dem iran anfreundet..

http://orf.at/060517-99559/venezuela_iran_2q_innen_a.jpg (http://orf.at/060517-99559/index.html)

Grent
17.05.2006, 18:20
Wenn man demonstriert, dann mit Sinn dahinter, das wollt ich sagen.

Deshalb bin ich auch für ein Vermummungsverbot bei Demos, und sofortiger Festnahme bei Zuwiderhandlung.

Brett
17.05.2006, 19:39
Entweder gar keine Autobahn...

Und wenn doch Autobahn, dann ists wirklich völlig egal ob man da 130 oder 160 fährt, find ich...

Wenn es um Schallemissionen gehen soll, würd ich gern Vergleichswerte sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich da im Intervall [130,160] so wahnsinnig viel tut.

Wenn es um Schadstoff-Emissionen gehen soll, dann ist es jedenfalls ein Bledsinn. Jeder PKW-Motor/Antriebsstrang ist so ausgelegt, daß er im Teillastbereich bei Tempo 90-110 am "schönsten fährt". Alles was drüber ist, ist sowieso schon schlecht, wird aber nicht großartig schlechter bei konkreter Temposteigerung von 130->160. Ich würd sagen, es ist so, als würde man sich aufregen, daß beim Billa das Joghurt nicht mehr 39 Cent kostet, sondern plötzlich 42.

Wenn es generell um die Reduktion von Individual-Automobilismus gehen soll, bin ich grundsätzlich sehr dafür. Dann ist die Zahl 160 aber nicht gerade ein gutes Argument und auch ein denkbar schlechter Anhaltspunkt für wirksame Lobbyarbeit.

Abgesehn von der Sicherheit der Insassen, aber die ist ja nicht direkt umweltschutzmäßig relevant, kann also kein Greenpeace-Aufhänger gewesen sein.

Tatsächlich ist es doch so: Grennpeace ist international vertreten. Es gibt aber nicht überall gleich viel zu tun. Wir leben in der vielleicht erstesten Welt der Erde. Und ich seh ein, wenn die Aktivisten aus dieser Misere heraus nicht bereit sind, den ganzen Tag Daumen zu drehen. Eine andere Form von Propaganda wär aber wohl wünschenswert. (Ich red jetzt nur von so Fällen wie 160)

Cannibal
17.05.2006, 20:11
Also zur Sicherheit der Insassen: ich denke, dass es praktisch auch schon egal ist, ob ich mit 130 oder mit 160 abrupt dezeleriere, sprich irgendwo aufpralle...

florianklachl
17.05.2006, 21:02
die kinetische energie ist um 50% höher, der bremsweg detto!!!
(geht mit dem quadrat der geschwindigkeit)

der Benzinverbrauch pro gefahrenem Kilometer steigt in derselben Größenordnung (~30%), der Schadstoffausstoß daher genauso!

Cannibal
17.05.2006, 21:49
Ja, aber was ich sagen wollte: es geht nicht töter als tot...

florianklachl
17.05.2006, 21:54
du meinst also, es wird mit 160 nicht mehr verkehrstote geben, weil bereits bei 130 alle unfälle tödlich verlaufen (gesetzt den fall, die gesamtanzahl der unfälle bliebe gleich)?

Cannibal
17.05.2006, 22:15
du meinst also, es wird mit 160 nicht mehr verkehrstote geben, weil bereits bei 130 alle unfälle tödlich verlaufen

So ungefähr. Nur dass wahrscheinlich nicht alle 130kmh-Unfälle tödlich verlaufen...

PS: lustig, dass wir von einer braungebrannten argentinischen Schönheit über AKW zu Tempo 160 kommen...:D

Brett
18.05.2006, 09:26
Benzinverbrauch pro gefahrenem Kilometer steigt in derselben Größenordnung (~30%), der Schadstoffausstoß daher genauso!

Woher weißt du das? Bezogen auf den Massenstrom im Auspuff, tät ichs dir glauben, aber pro Strecke. Hmm ... bezweifle ich. Werd mich da einmal erkundigen, interessiert mich jetzn schon...

Wegen der Sicherheit: Man darf auch nicht vergessen, daß sich bei höherer Fahrgeschwindigkeit auch die passive Sicherheit verringert. Latenzzeiten für Blickzuwendungen werden ja leider nicht kürzer je schneller man fährt.

In technischer Hinsicht mögen auch die Seitenführungskräfte bei Ausweichmanövern nicht mehr ausreichen, weil die Dämpfungen in den Radaufhängungen nicht dafür ausgelegt sind usw...

Wenn man mit 130 auf ein starres Hindernis prallt, ist man wohl in so gut wie jedem Auto tot. Um dies abzuwenden, brauchts primär gute Bremsen (das wär amal wirklich ein Grund für mich, einen Porsche zu kaufen).

Wenn man einem Hindernis mit 30 % Front-Überdeckung ausweichen will, hingegen ein ABS, das gut regelt und ein gscheites Fahrwerk sowie einen Fahrer, der ungefähr weiß, was er tut und hoffentlich kein ESP eingebaut hat :D.

Für Statistiker muß es aber ein Jammer sein, daß es solche Unfalls-Archetypen in echt nur in den seltensten Fällen gibt. Also die Reduktion auf 130=tot ist in der Unfallstatistik nicht ausreichend.

Es gibt auch richtig kuriose Fälle. Am W31|³en H0F war ein P4tient, der mit 160 gegen einen Leitplanken-Steher fuhr. Alle tot, bis auf ihn, weil er NICHT angeschnallt war. Mit 160 hatte er ausreichend Energie in sich, um die Sicherheits-Windschutzscheibe zu durchbrechen (und das braucht wirklich EINIGES!) und nach vorne ins Gebüsch zu fliegen.

Auch gibt es Untersuchungen an Motorradunfällen, wonach man drauf gekommen ist, es gibt Fälle, wo der Fahrer während der Flugphase echten Auftrieb induziert. Dazu muß er natürlich richtig in der Strömung stehen - er kann genauso Abtrieb induzieren. Er verbraucht dabei einiges an seiner kinetischen Energie. In seltenen Ausnahmefällen kann so ein Unfall glimplicher ausgehen, als wie wenn er in kürzerer Distanz am Asphalt landet.

Brett
18.05.2006, 09:27
PS: lustig, dass wir von einer braungebrannten argentinischen Schönheit über AKW zu Tempo 160 kommen...:D

Find ich eh auch. Aber so lang die Frau Carrozzo nicht schircher wird, kann das Thema von mir aus noch weiß ich wo hindriften :D

Chicken
18.05.2006, 16:43
Also ich persönlich glaube, dass Landstraßen gefährlicher als Autobahnen sind, auch wenn Tempo 160 gilt.
Begründung: im Normalfall fahren auf einer Autobahn alle Fahrzeuge in die selbe Richtung. Ein Unfall bei einem Überholmanöver (Lenker prallt gegen entgegenkommendes Auto) auf einer Landstraße, wo die aggregierte Aufprallgeschwindigkeit ca. 200Km/h beträgt, endet ziemlich sicher tödlich...
Mich würde ja interessieren, ob nicht jetzt schon mehr tödliche Unfälle auf Landstraßen passieren als auf Autobahnen - zumindest prozentuell...

Und diese Gschichteln wo Leute überlebt haben, weil sie nicht angeschnallt waren sind glaub ich äußerst selten... Ich hör immernur "2 Tote - nicht angeschnallt..."

Brett
18.05.2006, 16:49
Und diese Gschichteln wo Leute überlebt haben, weil sie nicht angeschnallt waren sind glaub ich äußerst selten... Ich hör immernur "2 Tote - nicht angeschnallt..."

Eh, absolute Ausnahme. Blede Masn, wie der Wiener sagt. Vor allem, hatte der dann nachher nur noch einen Arm und der war schlaff. Aber es Gschichtl is keins, er hats mir erzählt. Und im Normalfall erfinden Leute in seiner Situation da glaub ich keine "Abenteuer".

Ich will sterben wie ein Mann, ich schnall mich sicherlich nicht an!

wiesl
18.05.2006, 17:01
das mit dem nicht anschnallen und überleben liest man aber schon öfter. is eigentlich klar, wennst frontal gegen eine halbhohe mauer fahrst, wird sich ab einer gewissen geschwindigkeit das auto ziemlich verformen, und wennst da drin sitzt, nützt der gurt wenig.
zumindest der beifahrer hätte da unangegurtet ralativ bessere chancen wenn er nicht mehr drinnen sitzt.

versteht aber sich von selbst, dass das eben nur unter ganz gewissen umständen so ist..

Brett
18.05.2006, 20:47
Bemerkenswert ist, daß man erst einmal durch die Scheibe muß! Das ist nicht ohne, so ein Sekuritglas zerbricht zwar schnell aber reißt wegen der Kunststoffschicht in der Mitte nicht so schnell.

florianklachl
19.05.2006, 13:30
Zum Thema Lateinamerika:

Die Bleikinder von La Oroya - http://oe1.orf.at/highlights/57487.html
ua. Artikel auf Ö1

elfride
20.05.2006, 07:21
Na mir gehts wirklich um den deppaten Trend "gegen alles zu sein". Ich hab nichts gegen Demonstrationen und Demonstranten und zudem war mein Statement ja wohl eindeutig als Scherz zu verstehen. Aber es gibt genug Leute die zu Demos gehen, nur um zu Demos zu gehen und ich merk das vor allem bei den extremen Linken. Hauptsach protestieren, wurscht ob man weiß, um was es geht, oder ned. Und sowas speibt mich extrem an.
Das sind mir dann die liebsten, mim Che Guevara Shirt.........
Wenn man demonstriert, dann mit Sinn dahinter, das wollt ich sagen. Weil wegen genau diesen Leuten nimmt man schnell eine ganze Demo nicht mehr ernst. Das Recht, den Mund aufzumachen, verkommt halt leicht zum billigen Entertainment in Jugendkreisen hab ich so das Gefühl.mir is es nur darum gegangen, dass es durchaus Leute gibt die aus Überzeugung auf die Straße gehen und dort auch etwas erreicht haben (siehe AKW Zwentendorf)
es ist einfach nicht fair, diese als nicht mal pseudointellektuell anzupatzen

die die nur der Demo wegen auf ebendieser erscheinen find ich selbst ziemlich oarsch

sAik0
20.05.2006, 13:53
Oder auch: ein extrem Wortgewandter Blair:

"The next one to be on the 'Blair bitch project'. Harhar"...:rolleyes:..;)

:rofl:

Wahnsinn!