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florianklachl
08.12.2004, 13:54
Passend zur Weihnachtszeit hier Ausschnitte aus netten Kurzgeschichten von Andreas Kampa:


Good Santa

Kurz vor drei, gleich muss ich los, nur noch eine Zigarette, dann aufs Fahrrad und ab gehts. Ich radle an ein paar Passanten vorbei, sie winken mir zu, ich winke zurück, ein vorbeifahrendes Auto hupt, ich winke noch mal, es weihnachtet. Meine erste Station. Ich bin etwas früher da als verabredet und klingele am Gartentor. Eine Frau kommt heraus. "Sie kommen ja früh." - "Ja, ich habe noch viel vor heute." Der Opa ist noch nicht da, er holt noch schnell das teure Geschenk, ein Fahrrad. Ich lege inzwischen die anderen Geschenke in meinen Sack. Wo bleibt denn der Opa? Es wird langsam Zeit, ich habe einen engen Terminplan. "Was macht der denn so lange? Der sollte sich doch beeilen, das gibts ja nicht."

Der Opa kommt nicht. Ich gehe jetzt einfach rein. "Frohe Weihnachten! Der Weihnachtsmann ist da. Wohnen hier die artigen Kinder?" Die Sündenkartei wird kurz abgearbeitet, jetzt noch ein Gedicht, Bescherung. Wo bleibt der Opa? Egal. Ich muss los. Ab aufs Fahrrad und weiter. Unterwegs noch mal winken, ein kleines Kind bekommt einen Bonbon. Ein junges Mädchen lacht mich an. Ich lache zurück. Ach so, der Bart, sie kann nicht sehen, dass ich lächle. War sie denn auch schön artig? Ja, sie war. Na gut, sie bekommt einen Bonbon. Sie lacht, ich lache, ach so der Bart. Scheißbart.

Zweite Station. Vor der Tür zwei Säcke, einen über die Schulter, den anderen in die Hand. Jetzt klopfen, geht nicht, zweiter Sack wieder hingestellt, klopf, klopf, klopf, Sack wieder in die Hand. Ein kleines Kind öffnet die Tür, hinter ihr der Onkel mit der neuen Videokamera, ich lächle. Hinein durch den Flur, der Onkel im Rückwärtsgang - Vorsicht, Onkel! - und ab ins Zimmer. Gedicht des Kindes: "Draußen vom Walde komme ich her!"
Das Mädchen stockt, der Onkel hat alles auf Video. Bescherung. Der Onkel wirft sich auf den Boden, um den Weihnachtsmann von unten zu filmen. "Will der Weihnachtsmann was trinken, einen Schaps?" - "Nein, ich hab noch viel zu tun."- "Oder lieber Sekt?" - "Nein, dann doch Schnaps, ja, den braunen."
Wie jetzt trinken mit dem Bart im Gesicht? Ich wende mich ab, damit das Kind nichts sieht, Bart schnell runter, auf ex, Bart wieder hoch, das Kind hat nichts gesehen, der Onkel alles auf Video. Scheiße. Jetzt noch mal das Kind in den Arm - hat der Onkel das? - und lächeln, na ja, der Bart. "Wiedersehn Weihnachtsmann." - "Wiedersehn, bis nächstes Jahr, und immer schön artig sein." Der Onkel filmt mich bis zur Tür. Jetzt könnte er langsam verschwinden, ich muss noch kassieren. Der Vater gibt mir 15 DM Trinkgeld. Das hat sich gelohnt.

Bart, Sack, Schnaps
Auf zur nächsten Familie. Schon 10 Minuten zu spät, das wird eng, ich muss mich beeilen. Vor der Tür drei Plastiksäcke. Ach du liebe Zeit! Über einen stülpe ich meinen Sack, das sieht besser aus, die anderen müssen so gehen. Ich klopfe. Ein Sack kommt über die Schulter, ein Sack in die linke Hand, den dritten trete ich vor mich her. Die Geschenke verteilen sich gleichmäßig auf dem Flur. Das Sündenregister, zwei Gedichte, Bescherung. Ein Geschenk für die Oma. "Kann die Oma auch ein Gedicht?" - "Naja. Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an." Ich schau nicht böse, ich lächle doch, blöder Bart. Ein Geschenk für den Papa. War er auch artig? Na ja, meistens. Kann er ein Gedicht? "Lieber, guter Weihnachtsmann …" Und die Mutter? Nein, nicht schon wieder! "Lieber, guter Weihnachtsmann …" - "Will der Weihnachtsmann noch was trinken? Einen Kirsch oder Whiskey?" Dann lieber Whiskey.

Nächste Familie. Drei Kinder: ein Junge, 4, ein Mädchen, 8, ein Junge, 14. Zwei Gedichte. Kann der Große auch eins? Nein, er kann nicht. Kann er doch, meint die Mutter. Kann er nicht, meint der Junge. Zick nicht rum, meint die Mutter. Du verdirbst uns das ganze Fest, meint noch mal die Mutter. Er kann aber kein Gedicht - doch - nee - lieber guter Weihnachtsmann - nee - mach jetzt - nee - dann das, was de inne Schule gelernt hast - welches? - John Scheer und Genossen - nee, ich will nicht - los, John Scheer und Genossen. Der Junge stottert die erste Strophe von "John Scheer und Genossen". Bescherung. Miese Stimmung hier. Bloß schnell weg. Zu trinken gibt es auch nichts. Scheißfamilie. Schon 15 Minuten Verspätung.

Weiter gehts. Langsam wird es dunkel. Ich treffe einen Weihnachtsmannkollegen, wir grüßen uns. Nächste Station: drei Kinder. Zwei Gedichte, ein Lied: "Leise rieselt der Schnee." Der soll mal etwas schneller rieseln! Nicht noch mal von vorn! Zwei Strophen reichen. Verdammt, ich habs eilig. Bescherung. "Will der Weihnachtsmann was trinken? Ein Bier vielleicht?" Na ja, nach der letzen Familie ist ein bisschen Alkohol nicht verkehrt. So viel Zeit muss sein. Der Junge fragt mich, wo der Weihnachtsmann herkommt. Woher soll ich das wissen? Ach so, ich bin der Weihnachtsmann. Nordpol? Ich muss weg. Nächste Familie, ein Baby. "Kann es auch ein Gedicht? Hahaha." Der Weihnachtsmann ist lustig. Ich hole Zeit auf. Drei weitere Familien, zehn Gedichte, ein Chantré, ein Klarer, ein Pfeffi, die Stimmung ist prima.

Wer macht ins Bett?
Nächste Familie. O Gott, schon wieder drei Plastiksäcke. Ich nehme zwei, Papa bringt den dritten. Zwei Gedichte, Bescherung. Na nu, an der Pralinenschachtel ist ja kein Namensschild. "Ach, der Weihnachtsmann hat den Müll mit reingebracht!" Mist. Und wieder weiter. Das Fahrrad macht lustige Schlängelbewegungen. Treppe hoch, ich klingle. "Hallo, hier ist der Weihnachtsmann!" - "Soll das ein Scherz sein?" - "Tschuldigung, falsche Tür." Ich klingle beim Nachbarn. "Hallo, hier ist der Weihnachtsmann!" - "Sie kommen ja spät!" - "Soll das ein Scherz sein?" - "Haben Sie getrunken?" - "Nö, wieso?" Ich hohoho mich durch den Flur. Drei Kinder. Mal schauen, was in meinem goldenen Buch steht. "Du bist also der Arne." - "Nein, ich bin der Christopher." - "Dann bist du der Arne." - "Nein, ich bin die Jennifer." - "Wo ist Arne?" - "Ich bin Arne." - "Du machst also ins Bett?" - "Nein, der Christopher macht ins Bett." - "Stimmt gar nicht!" - "Na einer muss es ja sein. Jennifer." - "Nein! Ich bin schon zwölf." - "Dann solltest du langsam damit aufhören!" - "Ich mach aber nicht ins Bett, sondern Christopher!" - "Könnt ihr euch mal einigen, der Weihnachtsmann hat nicht ewig Zeit!" - "Mama! Der Weihnachtsmann stinkt!" - "Stimmt gar nicht, du stinkst!" - "Jetzt machen Sie mal die Bescherung." Die Kinder bekommen ihre Geschenke, und ich wanke wieder zur Tür. Kein Trinkgeld? Egal, habe ja schon genug verdient heute.

Noch eine Familie. Ich glaube, mir ist schlecht. Hoffentlich muss ich nicht kotzen. Wo ist mein Fahrrad? Ach da. Hoppla, ich geh besser zu Fuß. Dingdong. "Hallihallo, hier ist der Dings!" Und ab durch die Mitte. "Warum singen wir nicht alle ,O Tannenbaum' ?" Die Familie singt "O Tannenbaum", ich singe am lautesten. Mir wird warm ums Herz und flau in der Magengrube.
Das Sündenregister. Ich kann eh nichts mehr lesen und improvisiere. "Na, wer ist denn der Kleine?" - "Micha." - "Der Micha, mal schauen, was hier steht. Du machst ins Bett?" - "Nein." - "Aber der Christopher zwei Häuser weiter macht ins Bett." - "Mama, der Weihnachtsmann ist lustig!" - "Und der Lange hier, wer ist das?" - "Das ist mein Bruder Stefan." - "Mal gucken, Stefan, was hier steht. Oh, du onanierst hinterm Schuppen? Nanananana!" Der kleine Micha: "Mama, was ist onanieren?" - "Das ist nichts Schlimmes", erkläre ich, "der Weihnachtsmann macht das auch manchmal, und der Papa auch, wenn ihn die Mama mal nicht ranlässt. Und wenn du groß bist, dann machst du das auch, genau wie der Stefan." Die Oma mischt sich ein: "Was macht der Stefan?" - "Der onaniert, Oma!" -"So, jetzt nehmt euch die Geschenke aus dem Sack, der Weihnachtsmann muss mal aufs Klo." Ich schaffe es nur bis zum Flur. "Das muss mal einer hier wegmachen, das stinkt, auf Wiedersehn!" - "Wiedersehn, Weihnachtsmann!" Geschafft.

florianklachl
08.12.2004, 14:06
Winterdienst

Jedes Mal wenn es schneit, muss ich an meinen einstigen Studentenjob beim Winterdienst denken. Seitdem weiß ich auch, dass es immer nachts anfängt zu schneien, denn es war stets nach Mitternacht, wenn mich der Anruf meines Chefs aus dem Tiefschlaf riss.
"Herr Kampa, es schneit!"
"Nein, es schneit nicht."
"Doch Herr Kampa, es schneit."
"Ich bin nicht Herr Kampa."
"Doch, Sie sind Herr Kampa."
"Nein, bin ich nicht."
"Sind Sie doch."


Eine halbe Stunde später fuhr ich mit meinen Schneefahrzeug durch Neukölln. Vorne hatte es eine große Bürste, mit der man den Gehweg freibürsten konnte. Auf der Ladefläche lag der Streusand, der automatisch abgelassen wurde, wenn man vorne bürstete. Einmal war ich so müde, dass ich beim Bürsten Schlängellinien fuhr. Das widersprach jeder Vorschrift und konnte meine Entlassung zur Folge haben. Und tatsächlich rief mich am nächsten Tag mein Chef an.
"Herr Kampa, es hat Beschwerden gegeben. Ein Kunde hat angerufen, dass sie einen Gehweg in Schlängellinien gefegt hätten."
"'Tschuldigung, Chef! Soll nicht wieder vorkommen."
"Doch Herr Kampa. Soll vorkommen. Der Nachbar will das jetzt auch haben. Ab sofort fegen Sie die ganze Braunschweiger in Schlängellinien, oder Sie sind entlassen!"
"Alles klar, Chef. Ich komme."
"Wieso wollen Sie kommen, Herr Kampa? Es schneit doch gar nicht."
"Was? Es schneit nicht? Und warum rufen Sie dann nachts um drei bei mir an?"
"Reine Gewohnheit, Herr Kampa."


Nach dem nächsten Schneefall hatte die ganze Braunschweiger Straße einen geschlängelten Fußweg. Das sprach sich in Neukölln herum, und als es wieder schneite, waren auch Sonnenallee und Karl-Marx-Straße geschlängelt. Nun gab es plötzlich Sonderwünsche. Ein kleiner Junge hatte sich zu Weihnachten Adidas-Streifen im Schnee gewünscht. Gegen einen Aufpreis erfüllte ich den Wunsch. Ein anderer Junge wollte das Nikesymbol. Das war schon komplizierter, aber auch diesem Anliegen konnte ich schließlich mit einigem Geschick nachkommen. Als aber eine türkische Familie einen Halbmond verlangte, musste ich passen. Das gab Ärger. Beim nächsten Schneefall lauerten sie mir auf.
"Ey, bist Du Nazi, oder was?"
"Nein. Wieso denn?"
"Warum machst du keinen Halbmond? Hast du was gegen Türken?"
"Nein. Aber wie soll ich denn einen Halbmond bürsten? Das ist doch viel zu kompliziert."
"Aber in Marzahn hast du Hakenkreuze gemacht."
"Hab ich nicht."
"Mehmet sagt, in Marzahn sind Hakenkreuze."
"Keine Ahnung, ich fege nicht in Marzahn."


Da die Türken nicht locker ließen, fegte ich ihnen schließlich einen Halbmond in den Schnee. Danach kündigte ich bei der Firma. Mein Nachfolger setzte meine Schlängeltechnik fort und entpuppte sich als wahrer Meister. Er schrieb sogar, wenn es verlangt wurde, ganze Firmennamen in den Schnee. In diesem Winter war es unmöglich, in Neukölln geradeaus zu gehen. Es dauerte Stunden, um zum Beispiel am Drehbänke- und Schleifmaschinenverleih Schustermann & Söhne vorbeizukommen. Wer sich aber vor Dürüm Döner aus Versehen in den Ü-Punkten verfing, musste bis zur Schneeschmelze warten, um seinen Nachhauseweg fortsetzen zu können. Selbst im Frühjahr, als der Schnee schon längst geschmolzen war, gingen die Neuköllner aus Gewohnheit die unsichtbaren Muster entlang, die dort zuvor im Schnee gewesen waren.


Obwohl schon Jahre vergangen sind, seitdem ich beim Winterdienst war, kann man auch heute noch, wenn man nachts durch Neukölln geht, Menschen sehen, die in den alten Schlängellinien die Straße entlang gehen. Und das alles nur, weil ich einmal zu müde war, als es nachts zu schneien begann.

florianklachl
11.01.2005, 18:36
Franz Vranitzky - Die fetten Jahre
gesehen von Rudolf Semotan


Zum 10. Regierungsjubliäum von Bundeskanzler Vranz zieht der Fotograf Rudolf Semotan im Jahr 1996 eine Zwischenbilanz der Ära.


Dieser repräsentative Fotoband zeigt den Kanzler, seine Freunde, Partner und Gegner innerhalb einer mitten im Wandel befindlichen politischen Landschaft in Österreich. Der Aufstieg von Jörg Haider, der EU-Beitritt, der Fall des eisernen Vorhanges, die Waldheim-Krise, der Fall Udo Proksch waren zu dieser Zeit dominierende Themen.

Die politischen Dokumentationen und Analysen dieses Bandes kommen von den drei profilierten Innenpolitik-Experten Katharina Krawagna-Pfeiffer, Conrad Seidl und Petra Stuiber.


Dieses Buch ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis her absolut empfehlenswert. Zur Zeit ist es nur noch im Kritzendorfer Fetzengeschäft um ca. 1-2 € erhältlich. Und natürlich nur, solange der Vorrat reicht!!


Für dieses Buch vergibt [OATZ] 2,5 von 5 möglichen [OATZ] Sternen.

florianklachl
05.08.2005, 14:02
Herbert Prohaska - Mein Leben


http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/wienmagazin/200531/prohaska1.jpg



Eine Fußballlegende blickt zurück (http://wien.orf.at/magazin/lustaufwien/stadtleben/stories/49425/)

florianklachl
20.08.2005, 00:47
was sonst beim Morawa auf CD erst ab ~40 € erhältlich ist, gibt es hier gratis zum Download:

Hörbücher -
Weltliteratur zum Lauschen


auf www.vorleser.net (http://www.vorleser.net/)

ideal geeignet für unterwegs mit dem Ipod!
MP3s in CD-Qualität
Lyrik von Ringelnatz bis Morgenstern, Prosa von Kafka bis Nietzsche.
fremdsprachige Texte auch in der Originalsprache verfügbar (zB Baudelaire)
:OATZ:-Literaturtipp:
Wilhelm Busch - Max und Moritz (http://www.vorleser.net/html/busch.html) :thumbsu:

JesuZ
22.08.2005, 17:09
gibts fein viele
so mit kafka im bus aufwachen :D hat was

JesuZ
22.08.2005, 17:11
Herbert Prohaska - Mein Leben


http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/wienmagazin/200531/prohaska1.jpg



Eine Fußballlegende blickt zurück (http://wien.orf.at/magazin/lustaufwien/stadtleben/stories/49425/)

ja wie isses denn? hastas schon glesen? wenn sein schreibstil so aufregend is wie sein erzählstil wirds ned DER renner :D

florianklachl
22.08.2005, 17:27
ich wart noch ab bis es billiger wird. beim donauland kriegt mans immerhin schon um 17€

florianklachl
28.08.2005, 14:57
aus einem Kommentar (http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3947&Alias=wzo&cob=195475&currentpage=0)der Wienerzeitung:

Die Erinnerungen des kürzlich 50 Jahre alt gewordenen österreichischen "Jahrhundert-Fußballers" sind nicht nur eine vergnügliche Sammlung von Anekdoten (vom ewigen Ungemach mit seinen Schneckerln über Simmeringer Jugendsünden, Austria-Klatschgeschichten bis zum "Spitz von Izmir", welches Tor Österreich das Tor zur WM 1978 öffnete), sondern auch eine kundige Analyse des internationalen und heimischen Fußballs (mit kräftigen Seitenhieben auf Frank Stronach).Mittlerweile ist der Sportler, dessen verbale (Fall-)Fehler ihn einst zu einem beliebten Opfer von Kabarettisten machten, sogar zu einer Art Bildungsbürger avanciert, seit er in der ORF-Sendung "Was gibt es Neues?" nach der Herkunft von klassischen Redewendungen fragen darf.
Im Gegensatz zum (nicht nur als Teamchef) polarisierenden Hans Krankl verkörpert Prohaska eine Art nationalen Konsens. Er vermittelt einem, wie der Schriftsteller Thomas Glavinic kürzlich formulierte, "das Gefühl, dass alles in Ordnung ist".

florianklachl
10.09.2005, 14:30
Elfriede Jelinek interessiert sich neuerdings für Quantenphysik!! :eek:



Ausschnitte aus ihrer Kurzgeschichte "Ich lasse es tuschen" aus der heutigen Presse-Beilage (http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=sp&ressort=S100&id=505213):

Der Gegenstand wird gegenstehen gelassen, und so steht er also in der Gegend herum und traut sich nichts. Keine Bewegung! Er hat keinen Gegner, in mir schon gar nicht. Das würde er nicht wagen, gegen mich anzutreten. Da würde er sich doch glatt auflösen oder teleportiert werden. In der Quantenwelt verschwinden ja die Kausalitäten, und, schauen Sie, dieses Lichtteilchen war vorhin dort, und jetzt ist es drüben, ein paar Meter weiter! Wir machen also eine Photonenaufnahme, und da hat das eine Photon das andre schon aufgenommen, und so ist unter Umständen, die mir schleierhaft sind, eine geisterhafte Fernwirkung zwischen diesen Teilchen entstanden, und was in der Folge dem Geringsten dieser Teilchen geschieht, das geschieht auch dem anderen. Einmal hier, einmal dort sein, diese Wahl lasse ich persönlich niemandem. So, da hätten wir also den Horizont, und jetzt: schieben! Kraftanstrengung, nur damit man seinen Horizont nicht zu erweitern braucht.Ich übertreibe, und ich überschreibe. Oder ist es ein Mitreißen? Der Spuk des Mitreißens, und man sieht ohnedies keines der beteiligten Partikel: die Verkopplung, die Verschränkung der Teilchen zu einem Quantenobjekt, worin ihre Eigenschaften, selbst über Lichtjahre hinweg, im Gleichtakt bleiben. Es gibt keine Informationen zwischen den ineinander verkrallten Teilchen, sie machen sich nichts miteinander aus, sie geben sich keine Impulse. Sie treffen einander, und ein Drittes geschieht, woanders.Anton Zeilinger hätte das Prinzip der Teilchenverschränkung nicht trefflicher formulieren können. Dieses wird im Anschluss von der Autorin literarisch weiterverarbeitet (man beachte die subtile Einbindung eines Fachterminus aus der Nanotechnologie):

Sehen Sie, was ich bin? Ich bin ein Nichts, das sich gern mit der Welt verschränken würde, wäre es nicht zu faul, seine verschränkten Arme zu lösen. Alles ist also eingefroren, auch meine Arme, und im Ekstatischen des Schreibens, das ich jetzt jede Nanosekunde erwarte, sprengt das Wasser seine Eisesgrenzen und schießt in die Luft.

Brett
24.02.2006, 17:56
...ihre Frisur dürfte unter Preisträgern mittlerweile salonfähig geworden sein:

http://www.boku.ac.at/home.html?&no_cache=1&CMD=singleView&uid=155

I hau mi o.

florianklachl
01.09.2006, 22:13
Das Buch "Herbert Prohaska - Mein Leben"
bei Donauland gesehen um EUR 9,95

florianklachl
03.10.2006, 11:54
Toni Polster
Ein Leben in 90 Minuten

zu haben um €24.90


-> http://www.egoth.at/2006/17.php?buchnummer=17

.

Grent
26.04.2007, 20:47
Mit Gutschein(heft) gibts zurzeit im Q19 ein Buch mit dem viel versprechenden Titel "Grillen mit Freunden" (http://www.hubertkrenn.at/sonderausgabe/kulinarisches/amadeuslibro/grillen.php) um nur 1€.

florianklachl
26.04.2007, 21:48
Wär ich dafür, dass sich der Rat das für die :OATZ: Bibliothek anschafft! :thumbsu:

JesuZ
27.04.2007, 09:58
von mir aus kaufs

florianklachl
24.07.2007, 22:13
Weltpremiere:
Im Herbst erscheint zum ersten Mal ein Buch, in welchem :OATZ: explizit Erwähnung findet (sogar mit Klammern!) !!

Brett
25.07.2007, 08:45
Autor: florianklachl?

florianklachl
25.07.2007, 08:58
ja, ich hab eine halbe Seite "mitgestalten" dürfen :)

Brett
25.07.2007, 09:03
Um welches Werk handelt es sich denn? Hat's was mit Physik zu tun?

(Sag jetzt nicht, jedes Buch hat irgendwie mit Physik zu tun... :cat: )

florianklachl
25.07.2007, 09:37
Nein, es handelt sich um eine festschrift des Club Alp8ach Nied3ero3sterreich.

Brett
25.07.2007, 09:39
Ah! Kewl ;-)

Osterhasi
05.09.2007, 22:44
Es gibt eine :OATZ: Bibliothek?!

Impressed...

JesuZ
07.09.2007, 13:50
@Brett: wie isn eigentlich die Tony Vegas Biography

Brett
07.09.2007, 17:01
Der wollts mir per Nachnahme schicken. Und außerdem um den Normalpreis von € 15,- verkaufen. Die € 15,- hätt ich ja noch verkraftet, aber auf meinen Vorschlag hin, den Betrag zu überweisen is er mir dann nicht eingstiegen... was solls.

Immerhin kann ich meinen Enkerln später einmal erzählen, dass ich noch persönlich mit ihm korrespondiert habe.

Hannes
15.09.2007, 23:43
Da ich mich in den letzten Tagen mit dem Thema Türkei beschäftigt hab (wegen FH), kann ich auch gleich einen Literaturtipp abgeben.

Die Türkei - Politik, Geschichte, Kultur
von Günter Seufert und Christopher Kubaseck

Anfänglich war ich relativ skeptisch, muss jetzt aber sagen, es is ein enorm informatives Buch. Es werden wirklich von den Anfängen (Hetither, Hellenismus, Byzanz, osmanisches Reich) bis in die Gegenwart die wichtigsten Aspekte beleuchtet und man lernt auch, so manche Entwicklung zu verstehen. Dabei werden auch unangenehme Parts wie die "Kurdenprobleme", Demokratisierungsprobleme und die Ermordung der Armenier nicht ausgespart.

Wer glaubt die Türkei hätte nur Kaffee, Kebap und den Islam zu bieten is damit bestens beraten :)

Brett
16.09.2007, 04:59
Klingt sehr spannend, danke! Werma amal schaun... wenn ich endlich das Haie-Buch vom Jacques Cousteau fertig gelesen hab...

Brett
21.10.2007, 20:24
Im Buch "10 Weihnachtsengelein" aus dem pestalozzi-Verlag findet sich der Vers:

"...und bald schon legt ein Weihnachtsengel
für Jörg den kleinen, süßen Bengel,
den Bären untern Weihnachtsbaum.
Vier freun sich: "Hei, der Jörg wird schaun!""

Brett
06.11.2007, 19:50
Im Kinderbuch "THEO macht Ferien" steht auf der letzten Seite folgender genial-zweideutiger Text:

"Schlachtfest beim Bauern! Neugierig sehen die Kinder in der großen Küche zu, wie das Fleisch verarbeitet wird. Wobei darf Theo helfen? Erzähle, was in dieser Küche anders ist als bei dir zuhause.
Es ist Theos letzter Tag in den Bergen! Seine Eltern, Onkel Hans und Tante Klara bekommen von den Bauern zum Abschied Fleisch und Wurst geschenkt."

Hannes
21.03.2008, 12:02
Auch wenns wieder mal Sachbücher sind, möcht ich gleich 2 Tipps für diejenigen abgeben die an Webentwicklung und Design interessiert sind:

1. Mark Lubkowitz: "Webseiten programmieren und gestalten":
Auch wenn der Titel irgendwie an diese billigen 90er-Jahre HTML Bücher erinnert, gibt das Buch auf über 1000 Seiten einen sehr netten Überblick über HTML, CSS, PERL, PHP, MySQL, AJAX, JAVASCRIPT und RSS Feeds und gibt auch einige praxisorientierte Beispiele zur Erstellung eines simplen Content Management Systems sowie von Chats und Blogs.
Man ist danach sicher kein Guru, kann aber schon viele Ideen alleine umsetzen und weiß, wo man sich vertiefen sollte. Wer aber immer schon mal wissen wollte, wie er über Formulare und PHP eine MySQL Datenbank ansprechen und die Rückgabe über CSS formatiert im Browser ansprechend darstellen kann, für den wirds hier einige Aha-Effekte geben.

2. Vitaly Friedman: "Praxisbuch Web 2.0":
Wer die Grundlagen der Webentwicklung schon kennt und sich nun aber vor allem auf der Designebene weiterentwickeln will, für den ist dieses 700-seitige Buch recht hilfreich. Die Codes an sich werden eher angerissen, aber es wird vor allem auf Layouts, Typographie, Farbtheorie (viele unterschätzen diesen Bereich finde ich), Mashups, Microformats, Podcasts, Barrierefreiheit und generell "Usability" eingegangen. Dazu gibts sogar nette Tutorials zu Photoshop in denen erklärt wird, wie man diese klassischen Web 2.0 Buttons (und Registerkaten) mit den verschiedensten Effekten leicht selbst erstellen kann.
Generell ein sehr nettes Buch, wenn man einfach einen Überblick über die Philosophie hinter Web 2.0 bekommen möchte.

Beide Bücher sind klassischerweise bei Galileo Computing erschienen

sAik0
26.03.2008, 13:33
Ein Stück experimentelle Lyrik aus Deutschland:

Is everybody on the floor?
We put some energy into this place!
I want to ask you something...are you ready for the sound of Scooter!!?
I want to see you sweat!
I said...I want to see you sweat!!
Yeeah.
Hyper! Hyper!
Hyper! Hyper!
Hyper! Hyper!
Excuse me! Where is the bass drum?
We need the bass drum!!!
Come on!
Hyper! Hyper!
Hyper! Hyper!
It's so beautiful to see your hands in the air!
Put your hands in the air!!

Brett
26.03.2008, 15:32
Beide Bücher sind klassischerweise bei Galileo Computing erschienen
Galileo-Bücher sind echt fast immer sehr gut, bzw. niemals schlecht. Bin 3 oder 4en davon begegnet, grad das über Adobe Premiere hat mich ned so beeindruckt, aber die andern ... :kiss2:

@sAik0: Hehe, ich glaub, genauso wirds den Stürmer-Lyrics (und Konsorten) später auch ergehen. Als Zeitgenosse solcher Produktionen denkt man sich "Unpackbar, so schlecht darfs doch gar nicht sein!" ... und 10 Jahre später lacht man einfach nur noch drüber.

florianklachl
09.04.2008, 02:06
Das Gilgamesch-Epos, die aeltese Geschichte der Welt (~4000 Jahre alt), gibt es hier zusammen mit Hintergrundinformationen zum Nachlesen: http://www.pinselpark.de/geschichte/einzel/a05_3000_orient/gilga/gilgamesch.html

Ausschnitt aus der 1. Tafel des Epos:
Es ging der Jäger, führend
Die Priesterin mit sich, die Schamkat;
Sie nahmen den Weg, wählten die rechte Straße.
Am dritten Tag langten sie an am Ort der Bestimmung.
In ihr Versteck setzten der Jäger sich und die Schamkat.
Den ersten Tag, den zweiten Tag setzten sie sich gegenüber der Tränke.
Es kam das Wild und trank an der Tränke,
Es kam das Getier, fand sein Wohlsein am Wasser.
Aber Enkidu, der dem Steppenland entsprossen ist,
Er verzehrt auch mit den Gazellen das Gras,
Trinkt mit dem Wild an der Tränke,
Ward wohl seinem Herzen am Wasser mit dem Getier.
Ihn sah die Schamkat, den Wildmenschen,
Den würgerischen Menschen aus dem Innern der Steppe.

»Dies ist er, Schamkat! mach frei deine Brust,
Deinen Schoß tu auf, daß deine Fülle er nehme!
Scheue dich nicht, nimm hin seinen Atemstoß!
Sieht er dich erst, so wird er dir nahn.
Dein Gewand entbreite, daß auf dir er sich bette,
Schaff ihm, dem Wildmenschen, das Werk des Weibes:
Dann wird sein Wild ihm untreu, das aufwuchs mit ihm in der Steppe;
Sein Liebesspiel wird er über dir raunen!«

Ihren Busen machte die Schamkat frei,
Tat auf ihren Schoß, er nahm ihre Fülle,
Sie scheute sich nicht, nahm hin seinen Atemstoß,
Entbreitet' ihr Gewand, daß auf ihr er sich bettete,
Schaffte ihm, dem Wildmenschen, das Werk des Weibes -
Sein Liebesspiel raunte er über ihr.

Hannes
18.04.2008, 11:45
Apropos Galileo Computing: Die haben auf ihrer HP einen eigenen Bereich für open books. Wer sich für IT Themen interessiert findet da vielleicht das ein oder andere Buch zum Download
http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook?GPP=opubu2

Osterhasi
23.04.2008, 09:48
Heute ist der Welttag des Buches (Todestag von Shakespeare und Cervantes), deswegen wird in vielen Buchhandlungen ein Gratisbuch verteilt. Das ist heuer "Genuss bei Tisch - Für literarische Feinschmecker". Ich hab's schon ein bissl durchgeblättert, klingt ganz nett.

Grent
04.02.2009, 08:24
Extra für den Altpräsidenten flo:

Kierlinger Geschichte(n)

Am Donnerstag, den 22. Jänner 2009 fand im Festsaal der Volksbank am Stadtplatz die Präsentation des neuen Buches „Kierlinger Geschichte(n)“ des Vereins Museum Kierling und des Kierlinger Bürgervereins statt.
Museumsdirektor Fritz Chlebecek referierte ausgehend über den Inhalt des neuen Werkes: Die Zeit der Ersterwähnung Kierlings im Jahre 1108, die Kierlinger Familie Backovsky, Franz Reiss, den Busunternehmer Wladimir Kolda, Kierling während des 1. Weltkrieges, Prof. Rosalia Rothansl, Dr. Franz Kafka, die Toten von Kierling im April 1945 sowie die „7 Rhythmiker“.
Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh gratulierte Fritz Chlebecek zu diesem neuen Buch und dankte gleichzeitig über die Aufarbeitung der Geschichte der Katastralgemeinde Kierling.


quelle = klosterneuburg.at

Brett
13.02.2009, 09:46
James Monaco - Film verstehen
(oder wers lieber orig. englisch hat: How To Read A Film)

Das Buch befasst sich mit der Frage, was über die bloße Konsumation eines Films hinausgehend noch herausgelesen werden kann.

Hatte ich lange herumliegen, jetzt erst einmal intensiver zu lesen begonnen: Ein Prachtstück von Buch. Kernweisheiten zur Film-Kunstgeschichte (nachdem der Begriff 'Kunst' exemplarisch überhaupt einmal definiert wird - Monaco weist mehrmals darauf hin, dass er nur eine Möglichkeit dessen skizziert und greift zu dem Zweck weit in die Geschichte zurück) sind ebenso zu finden, wie Gestaltung/Wirkung/Bildkomposition/filmische Sprache.

Der Autor ist Akademiker vom Fach. Mir als Laien kommt es oft so vor, dass Filmemacher stärker interpretiert werden, als sie sich überhaupt (bewusst) ausdrücken wollten. Aber selbst unter der bösen Annahme, dass nur die Hälfte der Interpretationen handfest ist: Spannend.

Auch die Parallelen zu anderen Kunstgattungen werden intensiv aufgezeigt.

Ein (für mich) hochinteressantes Beispiel ist die Annahme, dass der Kubismus, wo in vielen Werken versch. Perspektiven eines Objekts verschachtelt angedeutet sind, u. a. durch die steigende Popularität des Films (bewegtes Bild) aufgekommen war.

Oder dass auch der Impressionismus mit dem Schwerpunkt am Farbeindruck offenbar stark von gestiegener Fotoqualität motiviert war.

Allein diesen Dingen gehört ein ganzes Kapitel!

Was zu beachten ist: Das Buch wurde in den 70ern geschrieben und immer wieder überarbeitet. Jemand, der mit Schnittsoftware (NLE - nonlinear editing) aufgewachsen ist, würde die Sache freilich anders angehen. Auch mit der Nennung/Interpretation zeitgenössischer Werke ist Monaco nicht up to date. Aber: Das Hintergrundwissen, das er präsentiert, ist so oder so umwerfend.

florianklachl
22.02.2009, 14:54
@Grent:
Vielen Dank für den Tipp!! :thumbsu: Das ist für mich natürlich ein Musthave, das ich mir spätestens bei meiner nächsten Visite im Kierlinger Heimatmuseum zulegen werde! Unglaublich, dass sogar das Kierlinger Busunternehmen Erwähnung findet, da ist wirklich profund recherchiert worden! :eek:

Die Zeit der Ersterwähnung Kierlings im Jahre 1108das war schon ein historisches Ereignis, als sich die Herren von Chirchlingen in Kierling niedergelassen haben, ich kann mich noch gut erinnern, wie wir alle Details dazu in der Volksschule gelernt haben. Schade, dass die Kierlinger Burg nicht erhalten geblieben ist.

Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh gratulierte Fritz Chlebecek zu diesem neuen Buch und dankte gleichzeitig über die Aufarbeitung der Geschichte der Katastralgemeinde Kierling.Ich bin ja schon gespannt, wann die Kritzendorfer endlich einmal ihre Vergangenheit aufarbeiten werden, Zeit wärs ja. Oder hat Kritzendorf echt so wenig Geschichte, dass sie mit einer Rumpelkammer in der Volksschule, die sich Kritzendorfer Heimatmuseum schimpft, hinreichend gewürdigt wird? :D

@Brett: das Film-Buch klingt auch sehr spannend, obwohl mich die Kierlinger Chronik ehrlich gesagt mehr interessiert ;)

wiesl
22.02.2009, 15:10
Also Kritzendorf hatte zumindest eine eigene Ausstellung (http://www.wienmuseum.at/frameset.asp?submenu=2&page=http://www.wienmuseum.at/2706.htm)in Wien. Bücher gibts auch.
Kannst sogar, weils dich ja so interessiert, auf amazon.at kaufen. (im Gegensatz zu Kierling Büchern)

florianklachl
22.02.2009, 15:16
gut, da gehts ja auch ausschließlich ums Strombad Kritzendorf, und das ist ja auch fast weltberühmt.

Brett
22.02.2009, 15:26
Das Buch ist aber super! Hab ich vorigen Sommer einmal, im Strombad Kritzendorf liegend, gelesen :thumbsu: ;)

zobi
15.04.2009, 10:32
Hab grad einen Klassiker bei der Hand, der eine oder andere wirds bestimmt kennen:

Donald A. Norman -> The design of everyday things

JesuZ
17.04.2009, 16:10
Also Kritzendorf hatte zumindest eine eigene Ausstellung (http://www.wienmuseum.at/frameset.asp?submenu=2&page=http://www.wienmuseum.at/2706.htm)in Wien. Bücher gibts auch.
Kannst sogar, weils dich ja so interessiert, auf amazon.at kaufen. (im Gegensatz zu Kierling Büchern)

Kritzendorf hat sogar einen eigenen wikipedia eintrag, im gegensatz zu kierling ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kritzendorf

Brett
17.04.2009, 19:10
Ja, der Flo und ich sollten uns einmal ernsthaft damit auseinandersetzen, langsam wirds Zeit.
http://oatz.selfhost.de/forum/showpost.php?p=28779&postcount=230

JesuZ
18.04.2009, 14:49
seit 01.12.2006 hat sich da nix getan

florianklachl
19.04.2009, 01:20
mein Standpunkt dazu hat sich in den letzten eineinhalb Jahren nicht geändert :) :
http://oatz.selfhost.de/forum/showpost.php?p=28795&postcount=232